Das Schilfgewebe als Putzträger hat in der Regel 70 -80 Stängel pro laufendem Meter. Beim Binden der Schilfhalme entstehen somit 2-5mm große Abstände zwischen den einzelnen Halmen. Wird das Schilfgewebe mit Lehm, Kalk oder Gips verputzt, drückt sich der Putz zwischen die Abstände der einzelnen Schilfhalme. Durch die runde Form der Schilfhalme, verankert sich der Putz zwischen den einzelnen Halmen. Je nach Anwendungsgebiet gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Halmen. Für das Verputzen einer einfachen Wand reicht ein 70-stängeliges Schilfrohrgewebe. Höhere Anforderungen an das Gewebe stellen z.B. Dachschrägen und Decken, hier empfiehlt es sich, ein stärkeres und dichteres Gewebe aus 75-80 Halmen pro laufendem Meter zu verwenden.