Schilfrohrgewebe als Sichtschutz

Schilfrohrgewebe hat sich neben der traditionellen Anwendung als Putzträger als natürlicher Sicht-, Sonnen- und Baumschutz für Garten und Balkon bewährt. Schilf ist eine Wasserpflanze und muss in seiner Umgebung Wind und Feuchtigkeit trotzen. Die gute Haltbarkeit von Schilfprodukten ist auf deren Resistenz gegenüber Wasser und deren Stabilität zurückführen. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich Schilf besonders gut als Material für den Garten- und Landschaftsbau.

Schilfrohrgewebe: Auf die Qualität kommt es an

Die Qualität des in Baumärkten erhältlichen Schilfrohrgewebe variiert stark. Von der chinesischen Schilfmatte, durch die hindurch man eine Zeitung lesen könnte bis hin zu geschältem, bambusähnlichem Gewebe sind alle möglichen Qualitäten erhältlich. Ähnlich wie bei den Putzträgern bestimmt die Qualität der verwendeten Halme, der verwendete Draht und die Bindeart die Qualität des Schilfgewebes.

Für die chinesischen Sichtschutzmatten werden häufig dünne Halme verwendet, die mit einem gedrehten Knoten miteinander verwebt werden. Durch die Bindung entstehen Abstände zwischen den sowieso recht dünnen Schilfrohrhalmen, so dass diese Matten nicht blickdicht sind (siehe Bild).

Schilfrohrmatten sind mit Nylon- oder Drahtbindung erhältlich. Die Nylonbindung hat den Vorteil, dass sie nicht rostet und unauffällig ist. Die Drahtbindungen müssen verzinkt sein und die Verzinkung muss eine ausreichende Schichtstärke aufweisen.

Im Garten- und Landschaftsbau lässt sich Schilfrohrgewebe als Baumschutz einsetzen, um Flurschaden durch Wildtiere zu verhindern. Der Vorteil des Schilfrohrgewebes ist die leichte Anpassung an den Durchmesser der Bäume und die Optik, die sich ungestört in das natürliche Gartenbild einfügt. Wer Schilfmatten als Baumschutz verwendet, sollte darauf achten, dass die Matten mit Draht gebunden sind.

Schilfrohrgewebe als Baumschutz

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